Das Orchester

Das ZÜRCHER BAROCKORCHESTER wurde 2002 von einer Gruppe junger Musikerinnen und Musiker gegründet.

Das Gründungsmotto musica inaudita prägt auch heute noch das künstlerische Selbstverständnis des Orchesters: Seine Programme präsentieren sich ungehört, teilweise gar unerhört und ungehörig. Es werden Stücke aufgeführt, die trotz hoher kompositorischer Qualität nur sehr selten im Konzertsaal zu hören sind.

Aber auch die Hauptwerke der Barockliteratur sind ein wichtiger Bestandteil der Orchesterarbeit. Allerdings werden sie in einer Programmdramaturgie präsentiert, welche diese Meisterwerke in einem neuen Licht erscheinen lässt, sei es durch die Zusammenstellung der Werke unter einem thematischen Motto, durch die Kombination mit Texten oder in Verbindung mit Neuer Musik. Gespielt wird dabei auf historischen Instrumenten, wie sie der Komponist gekannt hat und für deren klangliche Eigenschaften er seine Musik konzipiert hat.

So holt das ZÜRCHER BAROCKORCHESTER die sogenannt Alte Musik aufgrund aktueller musikwissenschaftlicher Erkenntnisse in ihrer Entstehungszeit ab, präsentiert sie aber dem Publikum in einer Weise, die die Musik zeitlos und erfrischend neu erscheinen lässt.


Konzertmeisterin

Renate Steinmann

Nach Studien an der Musikhochschule Winterthur Zürich in den Fächern Violine (Nora Chastain) und Viola (Wendy Enderle) nahm Renate Steinmann bei Elisabeth Wallfisch (London) über mehrere Jahre Unterricht und ergänzte ihre Ausbildung im barocken wie klassischen Repertoire.

Seit 2006 ist Renate Steinmann Konzertmeisterin des ZÜRCHER BAROCKORCHESTERS und hat mit diesem Ensemble im Herbst 2013 eine CD für das deutsche Label Rondeau Production mit höfischer Musik aus Dresden eingespielt. Dort tritt sie einerseits als Solistin und auch als musikalische Leiterin in Erscheinung (CD 2014 erschienen). Für ECM spielte sie mit John Holloway eine CD mit Werken von Dowland ein, die 2014 erschienen ist und den ersten Preis bei ICMA 2015 gewann, 2015 folgten die Aufnahmen der Purcellschen Fantasien ebenfalls für ECM.

Seit der Gründung der Bach Stiftung St. Gallen (Leitung Rudolf Lutz) im Herbst 2006 ist sie deren Konzertmeisterin und hat den Streicherkörper aufgebaut. Dieses Grossprojekt verfolgt die Gesamtedition des Bach’schen Vokalwerks auf CD und DVD. Im Februar 2014 erschien die CD-Einspielung der Matthäuspassion (Studioproduktion) mit ihr als erster Konzertmeisterin. 2016 wird sie mit Rudolf Lutz einen Sonatenabend mit Werken von J.S. Bach an den Appenzeller Bachtagen bestreiten.

Neben einer vielfältigen Konzerttätigkeit unterrichtet Renate Steinmann Violine, Viola und Kammermusik an der Kantonsschule Wettingen und Barockvioline an der Werkstatt für alte Musik Zürich.

Sie leitet in Wettingen den dort angesiedelten Konzertzyklus Wettinger Sommerkonzerte, der sich insbesondere der Kulturvermittlung an Jugendliche verschrieben hat.


Ensemble

VIOLINE
Claire Foltzer • Olivia Schenkel • Renate Steinmann • Fanny Tschanz • Salome Zimmermann

VIOLA
Susanna Hefti

VIOLONCELLO
Linda Mantcheva • Jonathan Pesek •  Sarah Weilenmann

VIOLONE
Markus Bernhard

BLOCKFLÖTE
Martina Joos • Sibylle Kunz

CEMBALO
Thomas Leininger • Jermaine Sprosse   Mehr Info

THEORBE/BAROCKGITARRE
Rosario Conte


Gäste und Solisten

KÜNSTLERISCHE LEITUNG
Matthias Weilenmann
Werner Ehrhardt   Mehr Info

SOPRAN
Miriam Feuersinger    Mehr Info
Annette Labusch

VIOLINE
John Holloway   Mehr Info

SPRECHER
Jaap Achterberg
Wolfram Berger     Mehr Info
Marco Caduff     Mehr Info
Andreas Müller-Crepon


Vorstand

Markus Bernhard
Sibylle Kunz
Ursula Moor
Nicola Schneider
Renate Steinmann


Patronat

Prof. Dr. Peter von Matt


Wissenschaftliche
Mitarbeit

Dr. Nicola Schneider